Workshop 2019 mit Tago Taszvitya
Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Vorkenntnisse erschufen mit viel Freude, Krafteinsatz und Ausdauer aus simbabwischem Serpentin unterschiedlichste Skulpturen. Am Ende konnten alle mit Stolz auf mindestens ein ganz persönliches Kunstwerk blicken! Alle teilten die Begeisterung für die - nicht immer leichte - Auseinandersetzung mit dem ausgewählten Stein. Unter fachkundiger Anleitung unseres Freundes Tago entstanden aus den unterschiedlichen Rohsteinen Skulpturen von guter Qualität.
Dann ging es an die grobe Formgestaltung mit Hammer, Meißel und Zahnhammer.
In dieser Phase ist es sehr hilfreich, bereits die Standfläche der Skulptur auszuarbeiten.
Nach der groben Formgebung ist schon die Gestalt des Endprodukt zu erahnen. Mit Raspel und Feile geht es nun an die Details.
Die Gestalt der Skulptur ist nach einigen Stunden nun fertig angelegt. Die aufwändigen Feinarbeiten mit dem Schmirgelpapier beginnen. Tago achtet streng darauf, dass alle Schritte vom Papier mit 80er, über 120er, 240er, 400er, 800er, 1000er und 1200er Körnung eingehalten werden. Jedes Zwischenergebnis wird vom ihm „pingelig“ kontrolliert, bevor das nächste Schleifpapier benutzt werden darf.
Der große Moment: der Stein wird erhitzt und nach Tagos Anweisung schrittweise mit farblosem Bohnerwachs eingepinselt. Jetzt treten die Farben, Schattierungen und Strukturen des Steins beeindruckend hervor!
Das Kunstwerk ist fertig!
Stimme einer Teilnehmerin:
"Ich wollte mich auch noch Bedanken für den schönen Workshop.
Es war eine tolle Erfahrung, die Lust gemacht hat, mehr Kunstwerke zu schaffen."
Beitrag eines Teilnehmers. Seine erste Skulptur!
Vom Stein zur Skulptur